erstellt am: 03.03.2021

Bereits im Januar werden die ersten Hasenbabys geboren. Bei den Rehkitzen geht es allmählich im April los. Diese kleinen, zarten Wesen drücken sich bei Gefahr in den Boden und versuchen sich unsichtbar zu machen. Sie laufen NICHT weg. Das macht sie zu leichten Opfern für wildernde Tiere oder „spielende“ Hunde. Werden diese Babys von anderen Tieren berührt oder gar verletzt, kommt es vor, dass die Mütter diese nicht mehr annehmen. Sie verhungern dann elendlich. Die Mütter kommen nur wenige Male am Tag zum Säugen vorbei und verweilen nie länger als nötig bei ihren Kindern. Dieses Verhalten schützt die Babys vor Jagdtieren. Findest du also ein solches Baby ALLEIN in einer Wiese, auf einem Acker oder in einem Wald, dann ist das NORMAL und du musst dir keine Sorgen machen. Läuft das Tier dir hinterher, sieht es verletzt aus oder schreit und jammert es, dann fasse es bitte dennoch nicht an, sondern ruf Hilfe.